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Besuch bei Sanofi in Frankfurt

Am 27. Januar 2014 hatten wir einen etwas ungewöhnlichen Schultag und zwar machten die drei Französischgrundkurse von Frau Grün, Herrn Heibel und Frau Jochum-Werle einen Ausflug zum Industriepark Höchst. Zum Anlass des Deutsch-Französischen Tages besuchten wir das Pharmaunternehmen "Sanofi", welches sich 2004 durch Fusion von "Sanofi-Synthélabo" und "Aventis" zu einem internationalen Konzern mit Sitz in Paris zusammensetzte. Mit 110.000 Beschäftigten ist es das viertgrößte Pharmaunternehmen weltweit.

Zu Beginn versammelten wir uns in einem Konferenzraum und bekamen eine kurze Einführung in die Tätigkeiten und Ausbildungsmöglichkeiten von Sanofi. Anschließend hörten wir verschiedene Vorträge - zum Bedauern einiger Schüler - auf Französisch.

Den Beginn machte eine Frau, die im Marketing-Bereich als trainee tätig ist, mit einer Vorstellung ihres bisherigen Karrierewegs bei Sanofi. Sie konnte ihre zwei Wunschstudiengänge verbinden und nutze die Möglichkeit eines Auslandsstudiums, welches ihr internationales Arbeiten ermöglicht.

Um uns die Ausbildungsmöglichkeiten näher zu bringen, stellten sich mehrere Azubis vor, dabei beschrieben sie ihren weiteren Weg nach ihrem Schulabschluss. Das Unternehmen bot ihnen während ihrer Ausbildung ein Auslandspraktikum in Frankreich an, damit sie ihre Sprach- und Kulturkenntnisse erweitern konnten.

Im Anschluss präsentierte ein französischer Mitarbeiter Produkte, die das Unternehmen herstellt, der Schwerpunkt lag dabei auf der Krankheit Diabetes.

Am Ende machten wir eine Rundfahrt über das rund 600 Fußballfelder große Industriegelände. Dabei bekamen wir die verschiedenen Einrichtungen zur Herstellung eines Produktes, von Forschung bis zum Marketing gezeigt. Die zusätzlichen zahlreichen gemeinsam von verschiedenen Firmen genutzten Einrichtungen vermittelten uns den Eindruck einer kleinen Stadt. Neben Fitnessstudios und Kantinen wurde dieser Eindruck durch die autarke Stromversorgung des Industriegeländes verstärkt.

Nach einem sehr informativen Schulausflug, welcher ohne engagierte Lehrer und einer bereitwilligen Schulleitung nicht möglich wäre, traten wir gut gelaunt die Rückfahrt nach Wiesbaden an.

Die Einblicke in ein deutsch-französisches Unternehmen waren für uns alle eine große Bereicherung und machten uns klar, wie sehr die in der Schule erlernten Hard- und Softskills im späteren Berufsleben doch von Bedeutung sind.

(Emilia Scheidecker und Laurin Steinmaier)